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1. Zivilverfahren

In Zivilverfahren wie z.B. im Miet- und Familienrecht hat die das Verfahren einleitende Partei zunächst einmal einen Gerichtskostenvorschuss zu zahlen, der sich nach der Höhe des Streitwerts richtet. Außerdem trägt jede Partei zunächst die Gebühren des eigenen Anwalts selbst. Wird keine Honorarvereinbarung mit dem Anwalt geschlossen, rechnet der Anwalt nach dem seit dem 01.07.04 geltenden Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) ab. Die Höhe seiner Gebühren richtet sich dabei nach dem Streitwert und nach dem Umfang seiner Tätigkeit.

Maßgeblich ist, ob der Anwalt auftragsgemäß nur beraten, mit dem Gegner korrespondieren , Klage erheben und seinen Auftraggeber in dem Gerichtsverfahren vertreten soll. Grundsätzlich sind die Kosten einer außergerichtlichen Regulierung geringer wie die eines gerichtlichen Rechtsstreits. Es sollte daher versucht werden eine außergerichtliche Lösung zu finden. Auch die Kosten für eine Scheidung lassen sich reduzieren, wenn bereits vor Einleitung eines gerichtlichen Scheidungsverfahrens über die wesentlichen Problempunkte außergerichtlich eine Einigung erzielt werden konnte.

Kommt es dennoch zu einem Gerichtsverfahren, wird in diesem mit der Endentscheidung die Kostenverteilung geregelt. Die unterlegene Partei hat die gesamten Gerichtskosten und auch die Anwaltsgebühren der Gegenseite zu zahlen . Unterliegt eine Partei nur teilweise, müssen beide Parteien die Kosten nur anteilig tragen.

Lassen Sie sich von dem Anwalt bereits in dem ersten Besprechungstermin über die zu erwartenden Kosten informieren.

Entlastung beim Gerichtskostenvorschuss und den Anwaltsgebühren bringt im Zivilprozess die Prozesskostenhilfe.

Bei niedrigem Einkommen und Erfolgsaussicht des Rechtsmittels besteht die Möglichkeit Erstattung der Gerichtskosten und der Gebühren für den eigenen Anwalt im Wege der Prozesskostenhilfe zu beantragen. Der Staat stellt also die notwendigen Mittel zur Durchführung des Rechtstreits zur Verfügung.

 

2. Insolvenzverfahren    (Seitenanfang)pfeil

In Regelinsolvenz- und Verbraucherinsolvenzverfahren kann der Schuldner für das gerichtliche Verfahren eine Stundung der Gerichtskosten beantragen, wenn er gleichzeitig Restschuldbefreiung beantragt. Er muss dann die im Insolvenzverfahren entstandenen Kosten nach Abschluss der Wohlverhaltensphase von sechs Jahren begleichen, falls ihm dies dann möglich ist.

Für die Gebühren des eigenen Anwalts kann der Schuldner keine Stundung beantragen. Es ist also zweckmäßig vorab ein Pauschalhonorar mit dem Anwalt für seine gerichtliche Tätigkeit zu vereinbaren.

Grundsätzlich sollte für die Erstberatung sowohl in zivilrechtlichen wie auch insolvenzrechtlichen Angelegenheiten telefonisch ein Pauschalhonorar festgelegt werden.
 

Ich selbst vereinbare in Insolvenzverfahren grundsätzlich ein Honorar von 120,00 EUR zuzüglich Mwst., das zu dem Termin mitzubringen ist, es sei denn mein Mandant hat sich einen Berechtigungsschein bei der Beratungsstelle des Amtsgerichtes Münchens , Maxburgstrasse 4, Zimmer 216, 80315 München, Tel. 5597-3719 für die Durchführung des außergerichtlichen Schuldenbereinigungsverfahren besorgt und bringt diesen zu der Besprechung mit.